Ankunft in der Wüste

 

 

 

Hallo da draußen, mein Name ist Lenya. Ich habe gerade erst mein Studium abgeschlossen und bin nach Merkwürdighausen gezogen,
da man mir erzählt hatte das wäre der ideale Platz für Wissenschaftler und wissensdurstige Sims, wie ich einer bin.
Naja, Wissenschaftler bin ich noch nicht, ich habe ja noch gar keinen Job. Aber wenn alles klappt, werde ich die berühmteste
verrückte Wissenschaftlerin, die dieser Sandflecken jemals gesehen hat!

 

 

 

 

 

 

 

Ich hatte mir von meinem Ersparten diese kleine Holzhäuschen an der Straße nach Nirgendwo /Ecke Kuriosweg gekauft.
Es musste zwar einiges daran renoviert werden, aber inzwischen fühle ich mich hier sehr wohl.

 

 

 

 

 

 

 

Der Möbelwagen traf zum Glück direkt nach mir mit meinen Möbeln ein - denn ein WissensSim ohne sein Bücherregal ist ein Ding der Unmöglichkeit!
So konnte ich mich wieder direkt meinen heissgeliebten Büchern widmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine geraume Zeit nachdem der Möbelwagen weg war, trafen ein paar meiner neuen Nachbarn zu einem kleinen Willkommensplausch ein.
Es waren zwei Männer und eine Frau.Ich begrüßte sie und lud sie - wie es einer guten Gastgeberin gehört - zu einem kleinen Imbiss ein.
Wir unterhielten uns über dieses und jenes, und ich erfuhr das der Blonde, er stellte sich als Friedbert Kurios vor, der Bruder der blonden Frau,
Jenny Schmitt, war. Der andere Mann hieß Nervus, und wenn ich ehrlich bin, passte der Name.
Der Typ trug einen Irokesenschnitt und schien etwas neben der Spur zu sein. Aber sonst war er OK.
Friedbert war sehr schüchtern und machte ein Gesicht wie zehn Tage Regenwetter, und das mitten in der Wüste!

 

 

 

 

 

 

 

 

Nervus verschwand kurz nach dem Essen wieder und nach einem kleinen Plausch verabschiedete sich auch Jenny,
sie musste zu ihren Kindern zurück. So blieb nur noch Friedbert - und das war mir ganz recht so, denn mit ihm verstand ich mich am Besten.
Er interessierte sich für all die Themen, die auch ich mochte, und so war er ein guter Gesellschafter.
Ihr könnt euch nicht vorstellen wie froh ich darüber war jemanden wie ihn kennen gelernt zu haben, denn Bücher sind nicht wirklich gute Gesprächspartner!

 

 

 

 

 

 

 

Er verhielt sich trotzdem noch sehr schüchtern und das reizte mich.
Seine blauen Augen schauten schüchtern durch diese komischen Brille durch - irgendwie hatte er etwas an sich.

 

 

 

 

 

 

 

Ich gebe zu, ja... er gefiel mir.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als er sich dann verabschiedete gab er mir einen kleinen Abschiedskuss - damit hatte ich wirklich nicht gerechnet.
Er ließ mich verwirrt zurück, mit einem rotierenden Magen und der Hoffnung ihn wieder zu sehen...

 

 

Nächste Folge: Sehnsüchte