Einen Schritt weiter
Nervus bat Pascal eine Partie Schach mit ihm zu spielen, doch gegen den
geübten Pascal hatte er
kaum eine Chance. Als er versuchte Pascal auszutricksen, wurde er prompt
dabei erwischt.
"Na hör mal, das ist Schach, das Spiel der Könige, kein gemeiner Poker! Halt
dich gefälligst an die Regeln!"

Plötzlich sprang Nervus auf. Schlagartig schwoll sein Bauch an und er musste
die Klamotten wechseln.
"Ähm Schatz... geht das immer so schnell?" "Das ist eine
Alienschwangerschaft, Dummerle.
Die dauert nicht so lange wie eine normale Sims-Schwangerschaft. Sei froh,
da hast du nicht so lang zu schleppen."

"Ohhh, und Kreuzschmerzen habe ich auch... verdammt, tut das weh... Besorgt
sah sich Pascal seinen
schwangeren Ehemann an. Daran konnte er sich schließlich noch gut erinnern,
die Rückenschmerzen waren die Hölle...

Er umarmte Nervus liebevoll und streichelte ihm den schmerzenden Rücken.
"Du schaffst das schon. Du bist viel stärker als ich und ich habe es auch
geschafft.
Dann wirst du das erst Recht. Du wirst sehen, wenn du erstmal dein Kind im
Arm liegen hast,
ist jeder Schmerz vergessen."

Während Pascal Nervus versorgte, lud Lutz seine alte Flamme Gabriela Baumann
ein.
Er war das alleine sein satt und er hoffte die alte Glut wieder zum Lodern
zu bringen.
Schließlich war sie ein hübsches Mädchen und Luzifer konnte eine Mutter
gebrauchen.

Doch er merkte sehr schnell, das Gabriela ihn zwar noch heiß fand, aber an
anderen Themen außer Geld und Sex
kein Interesse fand. Doch für was interessierten sich alle Frauen, außer
einem geilen Typen im Bett und Geld?
Kinder, richtig? Richtig.

Er nahm Gabriela bei der Hand und führte sie in sein Zimmer. "Ich möchte dir
etwas zeigen,
das wird dir bestimmt gefallen..." Lutz ließ Gabis Hand los und holte
Luzifer aus der Krippe,
der just in diesem Augenblick die Windeln voll hatte. Entsetzt hielt sich
Gabi die Hand vor den Mund.
"Was... was zum Teufel ist das??" "Das ist mein Sohn" erklärte Lutz stolz.
"Er stammt von Aliens ab."
Entgeistert trat Gabi einen Schritt zurück. "Bleib mir mit dem "Ding" da vom
Leib! So etwas willst du mir aufdrängen?
Nein danke!"

Fluchtartig verließ Gabi das Zimmer und das Kurios-Haus. Lutz blieb traurig
zurück.
Scheinbar hatte er die Sache total falsch angefasst... Er legte Luzifer
vorsichtig in sein Bettchen zurück.
"Tja, Kleiner, sie will uns wohl nicht..."

Lutz presste die Hände an seinen Kopf und schrie vor Verzweiflung auf.
"Werde ich jetzt
bis ans Ende meiner Tage alleine bleiben müssen? Wäre ich bloß nicht an
dieses verdammte Teleskop gegangen,
hätte ich bloß nicht dieses verdammte Kind..." Er drehte sich um und
würdigte seinen Sohn keines Blickes mehr.

Einige Tage später war es endlich soweit: Lenya und Friedbert feierten
Hochzeit.
Sie hatten es tatsächlich geschafft auf die Schnelle alles organisieren zu
können,
denn Friedbert spürte das es nicht mehr lange dauern würde, dann würde man
seine
Alienschwangerschaft deutlich sehen...
Als seine Braut zu ihm unter den Hochzeitsbogen trat, blieb ihm erstmal die
Luft weg.

Die Zeremonie begann. So aufgeregt Friedbert auch war, die Worte sprudelten
einfach so aus ihm heraus.
"Meine angebetete, süße Lenya, vor dir steht der glücklichste Mann der Welt,
der das unverschämte
Glück hatte eine Frau wie dich zu finden, meine Seelenverwandte, mein
Universum. Fast hätte ich dich verloren
und doch stehe ich heute hier mit dir und schwöre dir, das es alle hören
mögen,
ich liebe dich und werde für dich da sein, dich halten und ehren, in guten
wie in schlechten Tagen."

"Mein über alles geliebter Friedbert, der Weg hierher war nicht einfach,
doch ich bin glücklich
heute mit dir hier stehen zu dürfen. Unsere Liebe ist unser Universum und
kein Alien oder
anderes Geschöpf wird daran jemals etwas ändern können. Ich schwöre dir, das
es alle hören mögen,
ich liebe dich und werde für dich da sein, dich halten und ehren, in guten
wie in schlechten Tagen."

Glücklich tauschten die Brautleute ihre Ringe...

...und besiegelten ihre Hochzeit mit einem langen, zärtlichen Kuss.

Nachdem die Bande der Liebe geknüpft worden waren, wurde es Zeit für die
Torte und den Sekt.
Der Bräutigam schnitt die Torte an, während sein Schwager Nervus zielstrebig
auf den Sekt zuwackelte.
Belustigt sah ihm Theo dabei zu. "Hey Nev, du bist schwanger, da gibt's
keinen Alkohol für dich!"

Doch das war Nervus egal. Obwohl nicht der Redegewandteste, wollte er seinem
Schwager einen Toast ausbringen.
"Nun hast du es also endlich geschafft. Und ich fürchtete schon du lässt dir
das nette Mädel hier durch die Lappen gehen...
Ich freue mich sehr für euch und wünsche euch viele Babys!"

Die Hochzeitsgesellschaft lachte und alle tranken auf den Bräutigam.
Friedbert freute sich über Nervus´ Worte,
einmal waren sie inzwischen sehr gute Freunde und er wusste auch genau was
Nervus ausdrücken wollte.

Die Feier dauerte bis tief in die Nacht und doch war Friedbert nicht müde.
Jedenfalls nicht so müde,
dass ihm nicht noch der Sinn nach etwas Anderem stehen würde...
"So mein Schatz, nachdem unsere Gäste endlich nach Hause gegangen sind,
feiern wir unsere Hochzeit auf unsere Weise..."

Am nächsten Morgen stellte Friedbert fest, das er nicht mehr in seine
normalen Sachen reinpasste.
Seufzend zog er sich die bereits zurecht gelegten Schwangerschaftsklamotten
an. Nun konnte er es nicht mehr verbergen.
Er hatte mit der Hochzeit gerade noch die Kurve gekriegt.
Beim Frühstück besprach er einige Dinge mit Lenya, die noch erledigt werden
mussten, ehe die Kinder kamen.
"Hör mal Schatz, wir müssen Platz für die Babys schaffen. Du wirst sehen, es
dauert nicht mehr lange. Lass uns anbauen."

Lenya stimmte zu und das war wirklich dringend nötig, wie nicht mehr zu
verkennen war...
Friedbert war begeistert. Er dachte nie das eine schwangere Frau so sexy
sein konnte.

Liebevoll nahm er seine frisch angetraute Frau, die etwas besorgt aussah, in
die Arme.
"Wir schaffen das. Das ist wie Zwillinge kriegen." Doch ihm war auch etwas
mulmig zumute.
'Gebe der Sims-Himmel, das keiner von uns noch zusätzlich Zwillinge
bekommt...'

Einige Wochen später bei den verbliebenen Kurios-Brüdern. Nervus badete
Pluto.
"So mein Kleiner, heute Abend hast du Geburtstag, da musst du sauber sein!
Ab morgen kannst du dann ganz alleine baden gehen!"

Nervus war da sehr froh darüber, Pluto wurde langsam schwer und er spürte
seinen Rücken wieder.
Während er sich seine Rückseite rieb, brachten Lutz und Pascal die Jungs zu
ihren Geburtstagskuchen.
Auch Luzifer hatte heute seinen großen Tag.

Pluto war überglücklich. Endlich durfte er Bücher lesen und Fernsehen, das
langweilige
Wackelkaninchen konnte nun Luzifer haben.

Auch Klein-Luzifer war zufrieden, denn sein Papi war es auch - zum ersten
Mal seit er auf der Welt war.

Hey mein Kleiner. Vergessen wir die Mädels.
Solche Jungs wie wir müssen einfach zusammen halten, oder? Auch wenn es
nicht direkt so klang,
doch so entschuldigte sich Lutz auf seine Weise bei seinem Sohn.

Am nächsten Tag stand noch ein Geburtstag an. Nervus wollte sich sein
Frühstück zubereiten,
da verging ihm die Lust auf Pfannkuchen. Starke Schmerzen durchfuhren seinen
Körper.
Ausgerechnet dann, als Pascal auf der Arbeit war...

Doch er schaffte es und als Pascal nach Hause kam, konnte er stolz seinen
Nachwuchs präsentieren:
Neptun Kurios. Pascal war begeistert von dem Kleinen, Neptun hatte Nervus
Augen geerbt und eine richtige Nase.
Nervus war überglücklich. Sein lang gehegter Wunsch hatte sich endlich
erfüllt.

Nächste Folge: Familientreffen